Strom

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Volt, kWh und Ampere: Die Maßeinheiten des Stroms

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Finger© Sergej Khackimullin / Fotolia.com



Strom lässt sich natürlich auch messen. Kilowattstunde ist dabei die bekannteste Größe. Es gibt aber noch weitere Einheiten, die andere Eigenschaften des Stroms messen. Häufig sind diese nach ihren Entdeckern benannt.

Die Basiseinheit Ampere als Maßeinheit für den Strom

Ampere (A) ist die Basiseinheit in der die elektrische Stromstärke angegeben wird, sprich, die Menge der durchfließenden Elektronen in einer bestimmten Zeit. Der Name Ampere geht zurück auf den französischen Mathematiker und Physiker André-Marie Ampére, der im 19 Jahrhundert lebte und sich mit den Zusammenhängen von Elektrizität und Magnetismus befasste sowie ein Gerät zur Messung des Stroms konstruierte.

Was ist eigentlich ein Volt?

Der Begriff Volt (V), wurde nach dem italienischen Physiker Allessandro Volta benannt. Er ist die Maßeinheit für die elektrische Spannung. Eine Spannung von einem Volt liegt dann vor, wenn zwischen zwei verschiedenen Punkten eines Leiters, bei einer Stromstärke von einem Ampere, zwischen beiden Punkten die Leistung von einem Watt umgesetzt wird. Aus der gewöhnliche Steckdose im Haushalt beispielsweise kommt Strom mit einer Spannung von 230 Volt.

Elektrischer Widerstand wird in Ohm gemessen

Unter Ohm versteht man ebenfalls eine Maßeinheit, in diesem Fall, die des elektrischen Widerstands. Benannt ist das Ganze nach dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm. Das nach ihm benannte ohmsche Gesetz stellt einen Zusammenhang zwischen der Spannung (gemessen in Volt) und dem daraus resultierenden Strom (gemessen in Ampere) dar.

Kilowattstunde - Das Übel auf der Stromrechnung

Wenn wir im Alltag von Kilowattstunde sprechen, dann reden wir eigentlich über eine Energieeinheit. Das Ganze lässt sich zurückführen auf die sogenannte Wattstunde (Wh). Selbige ist eine Maßeinheit, die angibt, wie viel Energie, innerhalb einer Stunde, von einer Maschine, die mit einer Leistung von einem Watt (W) arbeitet, aufgenommen oder abgegeben wird. Watt wiederum ist ebenfalls eine Maßeinheit, die nach dem schottischen Erfinder James Watt (1736-1819) benannt wurde. Sie bezeichnet den Wert einer bestimmten Menge an Energie über eine gewisse Zeit (Energie pro Zeit). Watt als Einheit der Leistung unterscheidet sich natürlich von der Wattstunde als Energie-Einheit. Der bei uns gebräuchlichere Begriff der Kilowattstunde, in dem vor allem Strom- und Heizkosten abgerechnet werden bedeutet ganz einfach das Tausendfache einer Wattstunde (griech.: Kilo = Tausend).

Seit 1998 kann man den Stromanbieter wechseln

Ihr gemeinsames Kennzeichen: Sie versorgen Dritte (z.B. Industrie und private Haushalte) mit Energie. Ein Teil von ihnen betreibt zudem das Stromnetz. Vor der Öffnung der europäischen Strommärkte arbeiteten die deutschen Stromanbieter in einer Monopolwirtschaft, d.h. es gab keinerlei Wettbewerb und für jeden Kunden gab es nur einen zuständigen Stromanbieter . Seit der Liberalisierung 1998 können die deutschen Verbraucher ihren Stromanbieter frei wählen. Seither konkurrieren die Stromanbieter um die Stromkunden. Ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl eines neuen Stromanbieters ist noch immer der Preis, allerdings spielt zunehmend auch die umweltpolitische Ausrichtung des Unternehmens eine große Rolle. So gewannen nach dem Unglück von Fukushima die Anbieter von Ökostrom viele neue Kunden.

Neue Stromanbieter sind preislich interessant

Die Stromanbieter-Landschaft hat sich denn auch seit Beginn des Wettbewerbs verändert. Einige Stadtwerke wurden von großen Unternehmen gekauft, andere schlossen sich zusammen. Insgesamt haben sich die etablierten deutschen Stromanbieter gut behauptet, hier gab es auch im Wettbewerb kaum finanzielle Probleme. Anders bei den neuen Stromanbietern. Insbesondere in den ersten Wettbewerbsjahren gab es einige Pleiten, die die Verbraucher sehr verunsichert haben. Aber auch hier hat sich der Markt konsolidiert, die neuen Stromanbieter, die den Verbrauchern preislich auch die bei weitem interessantesten Stromangebote unterbreiten, arbeiten größtenteils sehr zuverlässig. Insgesamt haben die deutschen Stromanbieter weit weniger von ihrer Macht verloren, als sie bei der Einführung des Wettbewerbs befürchtet hatten. Ihre Interessen werden nach wie vor sehr erfolgreich vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin vertreten.

Stromanbieter-Vergleich: Was ist zu beachten?

Neben dem Preis sollte man bei der Wahl eines Stromanbieters auch einen Blick auf andere Tarifkriterien werfen. Eine möglichst lange Preisgarantie ist auf jeden Fall von Vorteil, auch lohnt sich ein Blick auf die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist. Je kürzer diese beiden Fristen sind, desto besser - denn dann kann man jederzeit auf Preisschwankungen auf dem Strommarkt reagieren und erneut den Stromanbieter wechseln. Zudem gibt es viele Stromanbieter, die Neukunden einen einmaligen Bonus anbieten. Sie können im Stromrechner auswählen, ob der Bonus bei der Berechnung der Gesamtkosten berücksichtigt werden soll oder nicht.

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