Strom

                                                                          Strom

 

 

vor- und Nachteile eines Strompreisvergleichs

Elektronische Geräte am Stromnetz.

Vorteile
  • Du kannst unter Umständen einiges an Geld sparen
  • Es ist möglich, bessere Verträge zu bekommen
  • Du kannst auf umweltfreundlichen Ökostrom wechseln
Nachteile
  • Du musst dich dringend an Kündigungsfristen halten
  • Nicht alle günstigen Stromversorger bieten dir Verträge mit guten Konditionen an
  • Du musst schauen, dass du einen günstigen Netzbetreiber findest, der auch in deiner Region Strom anbietet

Häufig gestellte Fragen zu Strom

WELCHE ARTEN VON STROM GIBT ES?

Strom ist nicht gleich Strom. Elektrische Energie wird auf vielfältige Art und Weise produziert. Darunter sehr häufig in Kohlekraftwerken und nach wie vor in umstrittenen aber eben auch effizienten Atomkraftwerken. Diese Arten der Gewinnung von elektrischer Energie sind nicht besonders umweltfreundlich aber effizient.

Daneben gibt es umweltfreundlich produzierten Strom, der auch als Ökostrom, Grünstrom oder Naturstrom bezeichnet wird. Dabei erfolgt die Gewinnung der elektrischen Energie etwa durch Windkraft-Werke, Wasserkraft-Werke oder über Solarenergie. Ebenso kommt Biogas zum Einsatz, um Strom zu erzeugen.

Du musst aber auch bei Ökostrom aufpassen, was du da überhaupt bekommst. Denn manchmal wird ein Tarif als Ökostrom bezeichnet, obwohl ein Teil der elektrischen Energie nach wie vor aus Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken stammt. So lange der überwiegende Teil Oköstrom ist, darf das Produkt nämlich diese Bezeichnung erhalten. Deswegen musst du dich beim Strompreisvergleich genau darüber informieren, woher der Strom kommt und wie genau er produziert wird.

WIESO FALLEN STROMPREISE SO UNTERSCHIEDLICH AUS?

Der Strompreis ist im Grunde recht kompliziert zusammengesetzt. Denn im Preis enthalten sind etwa staatlich verursachte Kosten. Dazu gehören Dinge wie die Konzessionsabgabe, verschiedene Umlagen, Netzentgelte, die vom Staat reguliert werden oder die Stromsteuer. Das sind Dinge, die der Verbraucher an sich gar nicht so mitbekommt, die aber stetig anfallen. Diese Kosten sind aber von Region zu Region unterschiedlich. Es kann also sein, dass in einem Bundesland der Strom aufgrund dieser Abgaben höher ist als in einem anderen. Das hat der Netzbetreiber nicht in der Hand und es wird von der Regierung mitbestimmt.

Hinzu kommen noch weitere Faktoren. Darunter etwa, wie oft Kunden den Stromanbieter wechseln, ob das Stromnetz ausgebaut wird, ob es stabilisiert werden muss, wie die Bevölkerungsdichte in der Region aussieht und wie es um die Konkurrenz bestellt ist. Die Stromanbieter befinden sich in einem Wettbewerb miteinander. Daher schwanken die Preise.

Dann kommen die Tarife hinzu. Stromanbieter möchten ihre Kunden möglichst langfristig binden, um über einen längeren Zeitraum Einnahmen kalkulieren zu können. Daher sind die Tarife mit kürzeren Kündigungsfristen beim Strompreisvergleich teurer. Auch, woher der Strom kommt, spielt beim Preis eine Rolle. Handelt es sich um Ökostrom? Wird dieser subventioniert? Wie bezahlen die Kunden? Unterschiedliche Zahlungsmethoden werden ebenfalls in den Preis einberechnet. Wer per Vorkasse bezahlt, der bekommt oft einen kleinen Bonus beim Preis, trägt dann aber auch das Risiko, falls das Elektrizitätsversorgungsunternehmen Insolvenz anmelden muss.

WIE HAT SICH DER STROMPREIS IN DEN VERGANGENEN JAHREN ENTWICKELT?

Nach einem Tiefstand im Jahr 2000, bei dem der Strompreis im Schnitt bei 13,5 Cent pro Kilowattstunde lag, folgte ein stetiger Anstieg pro Jahr. 2020 liegt dieser Preis inzwischen bei 31,47 Cent pro Kilowattstunde. Er hat sich in 20 Jahren also mehr als verdoppelt. Und der Trend geht dahin, dass die Preise noch weiter steigen. Deswegen ist es so wichtig, regelmäßig den Strompreis zu vergleichen. Und das wiederum setzt gute Verträge voraus, die mit einer möglichst kurzen Kündigungsfrist einhergehen.

Es ist nun so, dass elektrische Geräte immer weniger Strom verbrauchen und Verbraucher beim Kauf auf einen möglichst geringen Stromverbrauch achten. So verschlingt der moderne Kühlschrank oder die neue Waschmaschine nicht mehr so viel elektrische Energie wie das ältere Gerät. Dafür nutzt du heute vielleicht umso mehr elektrische Geräte bzw. solche, die du regelmäßig aufladen musst. Darüber hinaus gibt es versteckte Stromfresser. Der Fernseher sollte laut Hersteller im Standby-Betrieb gehalten werden, damit bestimmte Refresh-Programme durchlaufen können, wenn er gerade nicht benutzt wird. Solche Standby-Funktionen kosten aber ganz schön viel Strom. Es mag also durchaus sein, dass einzelne Geräte heute an sich im Betrieb etwas weniger Strom verbrauchen, doch es kommen immer mehr Geräte und Standby-Funktionen hinzu. All das führt dann dazu, dass der gesamte Stromverbrauch deutlich steigt.

WIE VIEL STROM VERBRAUCHEN UNTERSCHIEDLICHE HAUSHALTE?

WELCHE GERÄTE VERBRAUCHEN BESONDERS VIEL STROM?

Was ist beim Anbieterwechsel zu beachten?

Ein Stromkabel und Geld.Wichtig ist, dass du dir beim Strompreisvergleich die Konditionen des Anbieters und des Vertrags genau durchliest, darunter auch das sogenannte „Kleingedruckte“. Neben Kündigungsfrist, Vertragslaufzeit und automatischer Verlängerung solltest du darauf achten, keine Kaution oder einen Sonderabschlag bezahlen zu müssen. Dabei handelt es sich um größere Summen, die vorab bezahlt werden müssen und bei denen eine Verrechnung erst über die Vertragslaufzeit erfolgt. Das hat genau wie eine Bezahlung per Vorauskasse den Nachteil, da du nie wissen kannst, ob der Stromanbieter vielleicht innerhalb der Vertragslaufzeit Insolvenz anmeldet oder sogar schließen muss. Dein im Voraus bezahltes Geld ist dann unter Umständen weg.

Es ist essenziell, dass du dich vorab über den Anbieter informierst und keinem Lockangebot aufsitzt. Es muss sich um einen seriösen Anbieter handeln, der gute Bewertungen erhalten hat und auf den Verlass ist. Deswegen musst du auch bei Prämien vorsichtig sein. Stimmen die Konditionen, dann darf der Strom auch gerne ein bisschen teurer sein. Denn ein guter Vertrag ist in der Regel mehr wert, als ein paar Euro zu sparen.


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