Terminierungen ( Trader , Terminierer )


„Freelancer sind doch viel teurer als Angestellte!“



Diesen Satz hört man immer wieder.

Und ja: Wenn man nur den Stundenlohn vergleicht, kann ein Freelancer auf den ersten Blick deutlich teurer wirken.

Aber ist das wirklich ein fairer Vergleich?

Bei einem Angestellten entstehen für ein Unternehmen schließlich nicht nur die Kosten des Bruttogehalts. Dazu kommen unter anderem:

→ Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung
→ bezahlter Urlaub
→ Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
→ Kosten für Arbeitsplatz, Hardware und Software
→ Recruiting und Einarbeitung
→ Weiterbildungen und andere Benefits
→ laufende Personalkosten – auch wenn gerade weniger Arbeit anfällt

Bei Freelancern sieht die Rechnung anders aus.

Sie werden in der Regel genau dann eingesetzt, wenn ihre Unterstützung tatsächlich gebraucht wird. Für ein bestimmtes Projekt, einige Stunden pro Woche oder um kurzfristig Kapazitäten aufzufangen.

Keine langfristige Stelle schaffen.
Keine monatelange Recruiting-Phase.
Keine zusätzlichen Fixkosten für Kapazitäten, die vielleicht gar nicht dauerhaft benötigt werden.

Natürlich hat beides seine Berechtigung.

Wer dauerhaft eine bestimmte Position besetzen möchte und jemanden langfristig ins Team integrieren will, für den kann eine Festanstellung genau die richtige Entscheidung sein.

Aber gerade für kleinere Unternehmen und Selbstständige kann ein Freelancer eine ziemlich interessante Alternative sein.

Flexibel. Bedarfsgerecht. Schnell einsetzbar.

Vielleicht sollten wir deshalb aufhören, nur den Stundenlohn zu vergleichen und anfangen, die tatsächlichen Gesamtkosten und den konkreten Bedarf zu betrachten.

Denn ein höherer Stundensatz bedeutet nicht automatisch höhere Kosten.

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