SluminskyTerminierungen ( Trader , Terminierer )

officeVergessen wird dabei oft, dass die telefonische Terminierung sich nicht auf das Telemarketing und den Kalendereintrag beschränkt. So müssen parallel beständig neue Interessenten gefunden und adressiert werden. Eine erste Kontaktaufnahme ist erforderlich, bei der vorsichtig ermittelt wird, ob und welchen Bedarf der Neukunde am Angebot des Unternehmens hat. Dabei müssen Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet und überzeugende Argumente gefunden werden, warum der Interessent sich gerade für Ihr Unternehmen entscheiden sollte.

Schließlich kommt alles darauf an, einen verbindlichen Termin zu vereinbaren, der

  • eine kostengünstige Routen- oder Einsatzplanung ermöglicht.
  • dem Vertrieb oder den beteiligten Außendienstmitarbeitern frühestmöglich mitgeteilt wird.
  • mit anderen beteiligten Abteilungen abgestimmt ist.

Schon an der Kaltakquise scheitern viele Mitarbeiter, die über keine ausreichende Schulung verfügen. Ist die Auftragslage aktuell gut, so wird die Neukundengewinnung zudem aufgeschoben – mit den zu erwartenden negativen Konsequenzen. Bricht ein wichtiger Auftraggeber weg, dauert es dann erfahrungsgemäß viel zu lange, bis Nachfolgekunden gefunden sind.

                                                                                          Trader

Wichtig: Ich beziehe mich hier mit dem Begriff "Trading" auf alle kurzfristigen Handelsstrategien, also dem Handeln innerhalb von Minuten, Stunden und Tagen, und vergleiche es speziell mit langfristigen, breit gestreuten Anlagestrategien.

1. Du lebst brandgefährlich

Kaum eine Form des Anlegens weist im Durchschnitt ein so hohes Risiko auf wie das Day-Trading.

Zum einen durch hohe Wertschwankungen.

Es wird aber auch oftmals mit Hebelprodukten gehandelt, die den Gewinn – aber auch den Verlust - durch kurzfristig geliehenes Geld vervielfachen können.

Dabei war dein Verlustrisiko bis vor kurzem nicht auf dein eingesetztes Geld beschränkt: Im schlimmsten Fall musstest du noch Geld nachschießen, da du das geliehene Geld der Bank durch den Hebel verzockt hast.

Stell dir vor, du möchtest mit 1.000€ investieren. Wenn ein Kurs um 1% steigt, steigt dein Depotwert um 10€.

Jetzt kannst du dir aber 9.000€ von der Bank leihen. Wenn du jetzt mit 10.000€ investierst, obwohl von dir selbst nur 1.000€ stammen, steigt dein Depot um 100€.

Du zahlst die 9.000€ an die Bank zurück und voilá: Bei gleichem eigenen Kapitaleinsatz hast du den 10-fachen Gewinn erzielt, nämlich 100€ statt nur 10€.

Was aber passiert, wenn das Produkt, in das du die 10.000€ investierst, wertlos wird? Du musst die 9.000€ trotzdem aufbringen – auch wenn du selbst nur 1.000€ bei der Bank eingezahlt hast.

Je mehr Geld du leihst, desto größer ist der Hebel. Je größer der Hebel, desto stärker wird der Gewinn vervielfacht – oder eben der Verlust.

Privatinsolvenz als 26-jähriger Ingenieur?

Diese Erfahrung musste vor einigen Jahren auch ein Ingenieur machen. Er stand mit 26 Jahren trotz eines guten Gehalts kurz vor der Privatinsolvenz:

Er hat in CFDs, eine recht riskante Anlageform, investiert und sein Geld verloren, als die Schweiz die Währungsbindung zum Euro aufgelöst hat. Aus seinen investierten 2.800€ wurde ein Schuldenberg von 280.000€.

Natürlich ist das ein unglücklicher Extremfall. Und glücklicherweise gibt es mittlerweile gesetzliche Regelungen, die eine solche Nachschusspflicht von vornherein vermeiden sollen. Dieser Hebeleffekt wird allerdings nach wie vor gern in Tradingstrategien genutzt.

Viele Trader sehen nur die großen Gewinnchancen mit $-Zeichen in den Augen. Schließlich verlieren komischerweise "immer nur die anderen", einem selbst könnte sowas ja niemals passieren. 

Auch wenn sich dieses Risiko in erster Linie bei Hebelprodukten enorm auswirkt, ist das Risiko generell bei kurzfristigen Anlagestrategien größer: Zum einen durch die psychologische Komponente, die erschreckend niedrigen Gewinnchancen im Vergleich zu langfristigem Investieren und die hohen Gebühren bei häufigem Handeln, die eine immer höhere Überrendite erfordern. Mehr dazu gleich.



Kurzfristige Tradingstrategien arbeiten oft mit einem Hebel, der die Rendite vervielfacht und damit das Risiko erhöht. Es gibt auch Strategien ohne Hebeleffekt, die allerdings - wie wir gleich sehen werden - rein statistisch höhere Risiken bedeuten.

2. Wie ein Psycho-Thriller

Der Weg des langfristigen Investierens ist in der Regel nicht sehr nervenaufreibend:

Du musst nicht stundenlang vor dem Rechner sitzen. Du musst kein Lehrgeld bezahlen. Und du musst keine kurzfristigen Verluste realisieren.

in Sachsen bei Bautzen geht es hoch her beim Artzt und Anwalt , der Artzt Verblödedet Patienten , Misshandelt , und Schikaniert , der Anwalt Verblödet in Bautzen ist auch ein Versager , entweder du gehst nicht mehr zum Arzt oder Rechtsanwalt , Rechnung vom Anwalt ohne Titel und weshalb , eine seltsame Nummer die anzugeben ist bei überweisung , und ein Gerichtsfach nr, Justitzbehörde Bautzen , soll sich sicherlich gefährlich anhören , , also soetwas war nochnie da , na ja die ossis sind halt erst 30 jahre alt , alles verbrecher hier

Bekannte Daytrader predigen dabei vor allem eins an ihre potentiellen Nachahmer: Sie müssen vor allem stressresistent sein und Nerven wie Drahtseile haben.

Zu Beginn ist es üblich, dass unerfahrene Anleger, die auf Minuten-, Stunden- oder Tagesbasis traden, eine Menge Lehrgeld bezahlen müssen.

Sie können noch nicht mit den anderen Marktteilnehmern mithalten, schwanken zu oft zwischen Angst und Hoffnung, können Muster nicht einwandfrei erkennen und verlieren ihr Geld.

Das kann – gerade beim Börsenstart – eine ziemlich hohe Hürde sein.

Und tatsächlich führt das auch dazu, das viele Anleger erst nach dem Erleben dieser Verluste dem Trading abschwören und sich dem langfristigen Investment zuwenden.

Wir haben also einmal die Seite des langfristigen Investors in Form einer Autofahrt:

Er fährt recht zügig, aber immer besonnen und kommt zuverlässig an sein Ziel.

Die Fahrt des Traders verläuft anders:

Er verliert direkt beim Start einen Seitenspiegel. Er brettert trotzdem wie besessen drauf los. Sein Auto überschlägt sich einige Male, fährt trotzdem irgendwie weiter – auch mit nur drei Reifen. Aber: Dafür schnell.

Trotzdem kommt er nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% im Ziel an.

Woher die 10% kommen? Das verrate ich dir in Grund #3.



Trading benötigt Stressresistenz: Verluste, gern als "Lehrgeld" bezeichnet (was sie in den wenigsten Fällen wirklich sind, mehr dazu gleich), sind an der Tagesordnung. Zahlreiche Studien zeigen, dass wir Menschen uns viel stärker über Verluste ärgern, als wir uns über Gewinne der gleichen Höhe freuen. Die Vision vom "entspannten Trading" ist für die meisten eine Illusion.

3. Wie erfolgreich sind Trader wirklich?

Bild: Wie erfolgreich sind Trader? Funktioniert Trading wirklich?

Kommen wir also ans Eingemachte: Wie erfolgreich ist das Traden wirklich? Wie viel Rendite erreichen Trader?

Und mit „wirklich“ meine ich nicht das, was dir viele erzählen, wie erfolgreich sie sind. Mehr dazu aber im Punkt 6.

Ich zeige dir 3 Studien über den Erfolg von privaten Tradern und gebe dir 2 Einblicke in den "Erfolg" von Profi-Tradern, die uns einen Einblick in den Erfolg des Tradings geben.

Was wir festhalten müssen: Der größte Nachteil des Tradens sind die hohen Kosten.

Du musst bei jedem Kauf und Verkauf an der Börse Gebühren zahlen. Um diese Gebühren und sie Geld-Brief-Spanne, den sogenannten Spread, sinkt deine Rendite.

Wenn du sehr wenig handelst, zahlst du nur wenig Gebühren. Wenn du viel handelst, hast du hohe Gebühren.

Diese Gebühren haben also vor allem Trader. Und bevor es in die Gewinnzone geht, müssen erst einmal die Gebühren wieder reingeholt werden.

Okay. Das ist natürlich ein Nachteil, aber wenn die Trader eine Rendite erwirtschaften, die das trägt, wäre doch alles in Ordnung.

Schauen wir uns also nicht individuelle Trading Erfahrungen, sondern ganze Studien zum Erfolg der Trader an.

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